VW am Weg zum Verkehrsanbieter

2017 startete die VW-Tochter Moia mit dem Ziel ein umfassendes On-Demand-Mobilitätsangebote für Städte zu entwickeln. Denn die Autohersteller wollen in Zukunft nicht mehr nur Fahrzeuge produzieren, denn der Martk dafür wird beispeilsweise in Europa schrumpfen, sondern den Schritt zum Mobilitätsdienstleister schaffen. Das ist mehr als nur Fahrzeuge produzieren oder Car-Sharing anzubieten. Das sind Verkehrslösungen im urbanen Raum mit digital vernetzten Null-Emisions-Fahrzeugen die später auch autonom fahren können.

Soweit ist Moia noch nicht. Aber in Hamburg sind schon seit einiger Zeit VW T6 Busse probeweise als Shuttle unterwegs. Noch sind sie mit Verbrennungsmotoren ausgerüstet und ein menschlicher Fahrer muß sie bewegen, aber sie sind digital über ein Navi-System vernetzt. 3500 Testpersonen können in der Hansestadt jederzeit über eine App ein Moia-Fahrzeug in ihrer Näher rufen und eine Fahrt antreten.

Ähnlich wie beim Fahrtendienst Uber, der sich ja aus Österreich nun zurückzieht, geschieht dieser Versuch auch sehr zum Unmut der Taxiflotte vor Ort. Anders als bei Uber wird sich aber das Geschäftsmodell dieser Mobilitätsdienstleistung großer Autokonzerne wohl kaum aufhalten lassen.

Michael Stenzel

https://www.volkswagenag.com/de/brands-and-models/moia.html