Sparen durch Mild-Hybrid

03.03.2020

Subaru e-Boxer

Subaru setzt in Zukunft auf die Hybrid-Technik. Erste Ansage dazu ist der neue e-Boxer der in dem neuen Forester und dem XV zum Einsatz kommt.

Dabei wird der bekannte zwei Liter Boxermotor mit 150 PS und 194 Newtonmeter maximalem Drehmoment um ein stufenloses CVT-Getriebe sowie um einen kleinen Elektromotor, der 16 PS und 66 Newtonmeter an Zusatzleistung bietet, erweitert.

Subaru XV e-Boxer (Foto Subaru)

Die 118-Volt-Lithium-Ionen-Batterie mit 13,5 kWh ist jeweils im Kofferraum unter dem Ladeboden verstaut. Die Teil-Elektrifizierung soll rund 10 Prozent Sprit einsparen. Der e-Boxer kann zudem bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h rund 1,6 Kilometer rein elektrisch zurücklegen, was vor allem im Stadtverkehr durchaus von Vorteil sein kann.

Subaru XV e-Boxer (Foto Subaru)

Der Leistungszuwachs des Saugboxers ist mit gerade einmal 12 Kilowatt überschaubar, doch beim Anfahren und Beschleunigen steuert das Elektromodul einen entsprechenden Energieschub hinzu der bei unseren ersten Testfahrten deutlich spürbar war. Diese Elektromotorunterstützung kommt gerade beim Anfahren im Gelände sehr gelegen.

Subaru Forester e-Boxer (Foto Subaru)

Hintergrund dieser Hybrid-Offensive bei Subaru ist die Angst vor kommenden Flotten-CO2-Strafzahlungen. Kleinwagen und Elektromobile zur CO2-Kompensation gibt es bei diesen Japanern nicht, also muss der Norm-CO2-Ausstoß der existierenden Modelle runter. Den Normverbrauch zu drücken dazu hilft auch der kleine Elektromotor, der holt beim Bremsen Energie zurück - und der Benziner kann öfter stillstehen. Auf einem Display in der Mittelkonsole wird der momentane Energiefluss anschaulich dargestellt.

Subaru Forester e-Boxer (Foto Subaru)

Subaru entwickelte dabei ein Mittelding zwischen den ganz kleinen Mildhybriden und den ausgewachsenen Vollhybriden mit schwerem Akku. Sowohl der XV als auch der neue Forester erhielten den Antrieb. Beide basieren auch auf der gleichen Bodenplatte.

Der neue Forester ist mit 4,63 Metern gerade einmal 1,5 Zentimeter länger als sein Vorgänger, dafür ist er aber breiter und niedriger geworden. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Karosserie deutlich steifer und das Gewicht wurde gleichmäßiger verteilt. Das sorgt für ein besseres Fahrgefühl. Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorn und Mehrlenkerachse hinten ist wie schon zuvor ausgewogen abgestimmt.

Die große Stärke bleibt der permanente, variable Allradantrieb nebst drei Fahrprogrammen, mit denen man auch im Gelände vor keine unlösbaren Aufgaben gestellt wird. Mit dabei an Bord sind wie im XV auch eine Berganfahrhilfe und eine Bergabfahrhilfe.

Den Subaru XV e-Boxer gibt es ab 31.990,- €, den Forester e-Boxer ab 36.990,- €.


Technische Daten

Subaru Forester e-Boxer

Motoren: Vierzylinder-Boxer-Benzinmotor 1.990 ccm,

 150 PS, 194 Nm maximales Drehmoment

Elektromotor 12,3 kW, 66 Nm maximales Drehmoment

Batterie: Lithium-Ionen-Batterie 13,5 kW

Kraftübertragung: Permanenter Allradantrieb Symmetrical AWD mit elektronische Drehmomentverteilung

Getriebe: CVT-Automatikgetriebe

Spitze: 188 km/h

Verbrauch: WLTP kombiniert 8,1 l/100 km

CO2: WLTP kombiniert 185 g/km

Preis: ab 36.990,- € inkl. 13 % NOVA


Subaru XV e-Boxer

Motoren: Vierzylinder-Boxer-Benzinmotor 1.990 ccm,

150 PS, 194 Nm maximales Drehmoment

Elektromotor 12,3 kW, 66 Nm maximales Drehmoment

Batterie: Lithium-Ionen-Batterie 13,5 kW

Kraftübertragung: Permanenter Allradantrieb Symmetrical AWD mit elektronische Drehmomentverteilung

Getriebe: CVT-Automatikgetriebe

Spitze: 194 km/h

Verbrauch: WLTP kombiniert 7,9 l/100 km

CO2: WLTP kombiniert 180 g/km

Preis: ab 31.990,- € inkl. 12 % NOVA