Nissan bringt den Leaf 

Anfang Februar bringt Nissan den Leaf auch nach Österreich. Das Großserien-Elektroauto ist schon seit Ende 2010 in den USA und in Japan auf dem Markt. Sein E-Motor leistet 109 PS und stellt ein Drehmoment von bis zu 280 Newtonmeter bereit. Damit beschleunigt der Leaf auf bis zu 145 km/h und soll eine Reichweite von bis zu 175 Kilometer schaffen. Das Fahrzeug wird vorerst von sechs speziellen Nissan EV-Händlern in Österreich vertrieben. Der Verkaufspreis liegt bei 37.490,- Euro inklusive Steuern.   

www.nissan.at



Warum das Elektroauto sterben musste...

Von Mag. Siegfried Trebuch

Der EV1 von General Motors war bereits 1996 ein serienreifes Elektroauto

Denken Sie, Ihr Auto wäre auf dem letzten Stand der Technik? Denken Sie, es gibt keine bessere Alternative zu stinkenden und lauten Verbrennungsmotoren, die die wertvolle und begrenzte Ressource Erdöl in gigantischen Mengen verbrauchen und damit unsere Atemluft vergiften? Denken Sie, die Autohersteller tun alles, um eine zukunftstaugliche Alternative zu finden? Denken Sie, es gäbe einfach noch keine Batterien, mit denen man weit genug fahren könnte? Dann denken Sie wahrscheinlich genau das, was Sie die Automobilindustrie glauben machen will. 

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Lohnt sich ein Auto mit alternativem Antrieb?


In den vergangenen Jahren wurde viel über alternative Antriebssysteme diskutiert. Auch die letzte IAA in Frankfurt am Main war geprägt von neuen, umweltfreundlichen Modellen wie beispielsweise dem Chevrolet Volt (Bild), der seit Dezember 2010 in den USA verkauft wird. Dennoch sind die derzeitigen Auto Angebote im Vergleich zu anderen Fahrzeugen noch eher gering. Japan ist nach Angaben der Wirtschaftswoche der Rekordhalter in Sachen Elektro- Hybridmobilität. Da können sich andere Länder noch eine Scheibe abschneiden.

Fortsetzung....

www.chevrolet.at



car2go Mobilität in Wien 

Ab Dezember startet mit car2go eine neue Art der Mobilität auch in Wien. 500 Smart fortwo werden dabei in der österreichischen Hauptstadt "verteilt" und können von car2go Mitgliedern jederzeit spontan gemietet werden. Vorreservierung ist keine notwendig, abgestellt können sie jederzeit überall im Stadtgebiet werden. Die Fahrminute kostet 0,29 €, die Registrierung unter wwwcar2go.com einmalig 9,90 €. car2go Sprecherin Juliane Mühling sieht das Angebot "als Ergänzung zum Öffentlichen Verkehr und zur Reduktion der Verkehrsdichte in der Stadt". In dem Minutentarif sind sowohl Sprit-, als auch Parkgebühren enthalten. car2go Modelle laufen bereits erfolgreich in Hamburg, Austin (USA), oder Ulm.

www.car2go.com





Dreisitzer für die Stadt

Mit dem PIVO 3 zeigt Nissan, wie schon in naher Zukunft ein Elektrofahrzeug für die Stadt und den täglichen Pendelverkehr aussehen könnte. Der weniger als drei Meter lange Dreisitzer ist dank Radnabenmotoren und besonders schmaler hinterer Reifen in der Lage, praktisch auf der Stelle zu wenden.

Der Fahrer genießt dank seiner zentralen Position ein komplett neues Fahrerlebnis. Das Aufladen der Batterien erledigt der PIVO 3 selbst und kann im Anschluss per Smartphone-Anruf zurück zur Parkplatzausfahrt beordert werden.

www.nissan.at



SCHON GEFAHREN: Der neue Opel Ampera

 

Der neue Ampera von General Motors schlägt bereits hohe Wellen bevor er überhaupt zu haben ist. Opel ist stolz auf das erste, auch überlandtaugliche Elektromobil mit bis zu 500 Kilometer Reichweite. Doch die Opel-Strategen flunkern da ein bisschen, denn der Ampera ist ein Hybrid-Fahrzeug. Allerdings, während bei den Plug-In Hybriden der anderen Anbietern der Verbrennungsmotor die primäre Antriebsquelle darstellt, sit es beim Ampera umgekehrt. Der wird hauptsächlich von einem 150 PS Elektromotor angetrieben. Der ebenfalls vorhandene 1,4 Liter 80-PS-Benziner dient hauptsächlich zur Pufferung (Aufladung) des Lithium-Ionen-Akkus. Nur wenn volle Last gefordert ist, treibt er auch die Räder an. umweltauto.at fuhr bereits dieses zukunftweisende Fahrzeugkonzept.

Eines vorweg, Ampera fahren ist anders als mit bisherigen Autos unterwegs zu sein. In den Armaturen erinnert nur die digitale Tempoanzeige an bekannte Armaturenlandschaften. Dazu gibt es eine große Akkuladeanzeige, Flußdiagramme woher die Kraft kommt und wohin sie fließt, oder eine Anzeige für den optimalen Energieverbrauch. Zu schnell unterwegs verbruacht zu viel Energie, zu stark bremsen ist aber auch verpönt, denn da hat man zuvor zuviel verbraucht.

Automatikhebel auf D stellen, Gas geben, das ist es auch schon. Lautlos und kraftvoll beschleunigt der Ampera. Nun könnte wir zwischen 60 und 80 Kilometer ausschließlich im Elektrobetrieb fahren. Erst dann würde der Benzinmotor starten um den Akku wieder aufzuladen. Dies ist aber nur einer von vier Fahrmodi. Ein weiterer ist beispielsweise den Akku-Ladezustand zu erhalten. Von Wien nach Graz fahren wir mit dem Verbrennungsmotor, in der Stadt selbst schalten wir dann wieder auf reinen Elektrobetrieb und fahren abgasfrei. Auch hohes Tempo besorgt uns mitunter ausschließlich der Elektromotor. Dann arbeitet der Generator, der sonst vom Benzinmotor angetrieben wird um den Akku zu laden als zweiter Elektromotor um den Wirkungsgrad zu verbessern.

Aufzuladen ist der Opel auch an der Steckdose. In rund vier Stunden sind bei ausreichendem Ladestrom die Akkus wieder randvoll. Auf sie gibt´s übrigens wie auf das gesamte Fahrzeug 8 Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie. Der Ampera ist eine äußerst interessante Fahr-Alternative. Rund 500 Kilometer an Reichweite soll mit dem 35 Liter-Tank des Benzinmotors zu schaffen sein. Ab 14. 9. 2011 ist der Stromer um 43.900,- Euro bestellbar. Darin enthalten sind neben einem 150 PS Elektro- und einem 80 PS Benzinmotor auch eine Klimaanlage, Lederausstattung, Sitzheizung, Audioanlage und Automatikgetriebe. Ausgeliefert werden die ersten Ampera im Frühjahr 2012 in Österreich. Bis zu 300 Stück sollen nächstes Jahr bei uns zugelassen werden. 


www.opel.at




Der Hybrid Quattro kommt 

Audi bietet den Q5 auch als Hybrid Quattro an. Dieses Fahrzeug soll die Fahrleistungen eines Sechszylinders mit dem Verbrauch eines Vierzylinders vereinen. Angetrieben wird er von einem 2.0 TFSI mit 211 PS sowie einem Elektromotor mit 54 PS. Diese Kombination sorgt für eine Systemleistung von 245 PS. Der mittlere Verbrauch, gemessen gemäß NEFZ, soll sich auf 6,9 Liter pro 100 Kilometer einpendeln. Der Q5 hybrid Quattro kommt in Österreich gegen Jahresende 2011 zu einem Basispreis von rund 61.000 Euro auf den Markt.


www.audi.at


Twizy kommt nach Österreich 

Zu einem Einstiegspreis von 6.990 Euro will Renault ab Anfang 2012 das, 2,3 Meter lange Elektrofahrzeug Twizy (Bild) auch in Österreich anbieten. Hinzu kommen noch 45 Euro Monatsmiete für die Batterie bei einer jährlichen Fahrleistung von 7.500 Kilometern. Das für den Innenstadtverkehr entwickelte Elektromodell bietet zwei Personen Platz und erreicht je nach Fahrbedingungen bis zu 115 Kilometer Reichweite. Die Batterieladung erfolgt mittels eines aufrollbaren Kabels, das unter einer Abdeckklappe an der Fahrzeugfront verstaut wird. Der Ladevorgang benötigt 3,5 Stunden.

www.renault.at



Hondas Hybrid-Weg 

Honda setzt seinen Weg konsequent fort und erweitert seine Hybrid-Baureihe mit dem neuen Jazz Hybrid (Bild). Die Technik ist bereits aus dem Insight und dem CR-Z bekannt. Ein 1,3 Liter Benzinmotor liefert in diesem Fall 88 PS, ein Elektromotor steuert bis zu 14 PS bei. Der Durchschnittsverbrauch soll bei 4,5 Liter auf 100 Kilometer liegen. Dank einer neuen Elektronik wird der Jazz möglichst oft und lange mit dem Elektromotor angetrieben, bei Bedarf schaltet sich der Benziner dazu. Mit 18.990,- € Einstiegspreis ist der Jazz Hybrid das günstigste Hybridauto in Österreich.

www.honda.at



Hybrid-Joint Venture    

Die BMW Group und PSA Peugeot Citroën wollen 100 Millionen Euro in ihr geplantes Hybridtechnologie-Joint Venture „BMW Peugeot Citroën Electrification“ investieren. Ziel der Initiative ist die Entwicklung und Produktion von  Hybridkomponenten für die jeweiligen Fahrzeugflotten. Ab 2014 sollen die Farzeuge der beiden Partner mit den neuen Hybridkomponenten ausgestattet werden. Die BMW Group und PSA arbeiten bereits seit fast zehn Jahren in der Motorenentwicklung zusammen.




Fiat CO2-Marken-Meister 

Zum vierten Mal in Folge wurde die Fiat Gruppe CO2-Marken-Meister in Europa im Jahr 2010. Das heißt, die in diesem Jahr verkauften Modelle wiesen den geringsten CO2-Ausstoß von allen Marken auf. Im Schnitt waren dies über alle Modelle gerechnet 123,1 g/km und damit um 4,7 g/km weniger als im Vorjahr. Fiat ist auch als Konzern mit 125,9 g/km führend, dies entspricht einer Verbesserung von 5g/km im Vergleich zu 2009.

www.fiat.at


Kangoo Maxi Elektro 

Renault erweitert seine Elektroauto-Palette um den Kangoo Maxi Z.E (Bild). Die Langversion des kompakten Transporters feiert am Genfer Automobilsalon seine Premiere. Der Elektromotor leistet 60 PS, die Lithium-Ionen-Batterie soll für eine Reichweite von bis zu 170 Kilometer sorgen. Der Elektro-Kangoo Maxi wird ab Ende 2011 als Zwei- und Fünfsitzer ausgeliefert. Preis ab 21.200,- Euro ohne Abgaben.

www.renault.at


Toyotas Siebensitzer Prius+ 

Auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März) zeigt Toyota mit dem Prius+ ein weiteres Hybridmodell. Erstmals wird dabei ein siebensitziger Van mit der Hybridtechnologie angeboten. Der Prius+ will neben einem großzügigen Platzangebot auch die umweltfreundliche und verbrauchsarme Hybridtechnologie des bereits auf dem Markt befindlichen Prius offerieren.

www.toyota.at


Opel präsentiert Ampera 

Die Serienversion des Opel Ampera (Bild) hat auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März) seine Weltpremiere. Der Opel Ampera soll das erste voll alltagstaugliche elektrisch angetriebene Auto in Europa sein. Die Energie für Strecken zwischen 40 und 80 Kilometern (je nach Fahrbedingungen) liefert die 16 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie. Ist die Batterie des Ampera entladen, lässt sie sich in rund vier Stunden an einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose wieder aufladen.Für längere Fahrstrecken dient ein Benzinmotor als sekundäre Energiequelle und erzeugt den Strom, um das Fahrzeug weiterhin elektrisch anzutreiben.Damit soll eine Reichweite von über 500 Kilometer erreicht werden. Die Leistung entspricht 150 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 370 Newtonmeter.Der Fünftürer soll noch vor Jahresende in Europa auf den Markt kommen.

www.opel.at


Gemeinsame Hybridtechnik 

Die BMW Group und PSA Peugeot Citroen setzen auf Zusammenarbeit bei der Hybridtechnik. Die Unternehmen haben eine Vereinbarung über ein Joint Venture mit dem Namen „BMW Peugeot Citroën Electrification“ geschlossen. „BMW Peugeot Citroën Electrification“. Dieses Gemeinschaftsunternehmen soll sich auf die Entwicklung und Produktion von Hybridkomponenten wie Hochvoltspeicher, E-Motore, Generatoren, Leistungselektronik und Ladegeräten sowie die Entwicklung von Software für Hybridsysteme konzentrieren. Ziel der Initiative ist es vor allem, standardisierte Hybridkomponenten zu entwickeln und dadurch für beide Konzerne bedeutende Kostenvorteile zu lukrieren.



Auch Mazda mit Elektroauto

Nun springt auch Mazda auf den "Elektrozug" der Branche auf. Die Japaner wollen bis zum Frühjahr 2012 ein Elektrofahrzeug auf Basis des Mazda 2 (Bild) serienreif entwickelt haben. Das Fahrzeug soll bei aufgeladenen Batterien eine Reichweite von 200 Kilometer haben und im ersten Jahr hauptsächlich an regionale regierungsbehörden und Flottenkunden verleast werden.

www.mazda.at


Volvo mit Dieselhybrid 

Auf dem Genfer Automobilsalon 2011 präsentiert Volvo eine seriennahe Version des ersten Diesel-Plug-in-Hybrids. Der V60 Hybrid (Bild) soll 2012 auf den Markt kommen. Der Volvo V60 Diesel-Plug-in-Hybrid kann sowohl ausschließlich mit Diesel als auch rein elektrisch gefahren werden. Als Elektrofahrzeug hat er eine Reichweite von 50 Kilometern, als Hybridfahrzeug soll er lediglich 1,9 Liter/100 km verbrauchen und damit nur 49 g/km CO2 ausstossen. Die Vorderräder werden von einem modifizierten D5 Fünfzylinder-Turbodiesel mit 2,4 Liter Hubraum und 215 PS angetrieben. An der Hinterachse arbeitet ERAD (Electric Rear Axle Drive) in Form eines Elektromotors mit 70 PS, der seine Kraft aus einer 12 kWh starken Lithium-Ionen-Batterieeinheit bezieht.

www.volvocars.at



Flottenverbrauch reduzieren

Derzeit liegt der CO2-Ausstoss aller Hyundai Modelle im Schnitt bei 136 g/km. Bis zum Jahr 2020 wollen die Koreaner den Flottenausstoss bis auf 95 g/km reduzieren. Mit dazu beitragen sollen auch Modelle wie der frisch renovierte Cityflitzer i10 (Bild), dessen zwei Benzinmotoren 108 bzw. 110 g/km CO2 im am Prüfstand abgeben. 

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Honda FCX Clarity

Mit der Brennstoffzelle auf Testfahrt 

 

Neun Jahre hat die Entwicklung des Honda FCX Clarity gedauert, nun ist das Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug praktisch serienreif und bereits im Feldtest-Einsatz in den USA. Das Fahrzeug wird von einem Honda V Flow Brennstoffzellen-Stack mit Energie versorgt. Das heißt, die Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom der in Lithium-Ionen-Batterien eingespeist wird. Aus dieser Batterie wiederum wird ein 100 kw starker Elektromotor versorgt, der alleine das Fahrzeug antreibt. So hat der FCX Clarity mit 4,2 kg komprimierten Wasserstoff (mit 350 bar) eine Reichweite von rund 460 Kilometer und als "Abgas" lediglich Wasserdampf.
Größtes Handycap ist derzeit die Versorgung mit Wasserstoff. In Österreich gibt es noch keine einzige öffentliche Wasserstoff-Tankstelle. Bis dato hat Honda 30 FCX Clarity gebaut. Die meisten davon sind in den USA im Testeinsatz. Für 600 US $ können Interessierte das Fahrzeug drei Jahre Probefahren. "umweltauto.at" konnte mit dem ersten in Österreich verfügbaren Fahrzeug bereits eine Testfahrt absovieren:
    
 

Der Honda FCX ist eine viertürige Mittelklasselimousine. Der Elektromotor ist vorne, der Wasserstofftank im Heck, unter dem Kofferraum eingebaut. Der FCX startet unhörbar. Das Anfahren erfolgt kraftvoll und mit dem Automatikgetriebe völlig problemlos. Zu hören ist lediglich ein leises, hohes Surren. Die 256 Newtonmeter Drehmoment des Elektromotors sorgen für gehörigen Vortrieb. Bei höheren Geschwindigkeiten sind Luftgeräusche das einzige was im Fahrgastraum zu hören ist. An diese entspannte Atmosphäre gewöhnt man sich gerne und rasch. Gewöhnungsbedürftig hingegen sind die Instrumente vor dem Fahrer. Das Tempo wird digital angezeigt, das Leuchtband, das sonst bei Honda-Modellen die Drehzahl anzeigt informiert hier über den Gesamtenergieverbrauch. Dazu gibt es in der Mitte dieser Armaturen noch eine kleine blaue Kugel, die bei uneffizienter Fahrweise zu einem orangen Ball anschwillt und so dem Fahrer optisch Zurückhaltung signalisiert. Doch das Fahrgefühl ist ein gutes. Man fühlt sich in frühere Science Fiction Filme versetzt in denen Turbinenautos durch das Bild düsen. Am Ende der kurzen Testfahrt freut man sich schon auf solch eine Autozukunft.


www.honda.at


Gediegene Sparsamkeit 

VW hat den Passat neu aufgelegt. Die Optik entspricht jetzt dem Marken-Look mit etwas mehr Kanten, die Ausstattung wurde gediegener und sämtliche Motoren im Leistungsspektrum von 105 bis 300 PS durch Überarbeitung um bis zu 18 Prozent sparsamer. Der "Sparefroh" ist der 1,6 TDI mit 105 PS, der lediglich 4,2 Liter Diesel im Schnitt (109 g/km CO2) verbrauchen soll (ab 27.990,- €). Weiters im Programm ist auch der BlueTDI mit 4,6 Liter Diesel-Durchschnittsverbrauch sowie der 1,4 TSI Bluemotion mit 122 PS und einem Benzinverbrauch von 5,9 Liter im Schnitt. 

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Hyundai baut BlueDrive aus

Hyundai erneuert seine Modellreihe mit dem ix20, der dem bisherigen Matrix als kompakter MPV nachfolgt. Auch vom ix20 wird es zwei sparsame BlueDrive Modelle geben. Diese verfügen über eine Start- und Stopp-Automatik, optimierte Starter- und Lichtmaschinentechnik, einem intelligenten Batterielade-Management-System sowie einer Unterbodenverlkeidung zur aerodynamischen Optimierung. Die beiden ix20 BlueDrive Modelle gibt es mit 78 und 90 Diesel-PS und mit einem Verbrauchswert, laut Hersteller, von 4,3 Liter/100 Kilometer.

www.hyundai.at



C-ZERO von Citroen 

Der C-ZERO nennt Citroen sein erstes, reines Elektrofahrzeug. Es wird von einem Synchronmotor mit Permanentmagnet und einer Nennleisdtung von 47 kW (64 PS) angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h, die Reichweite rund 150 Kilometer. Die Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von 16 kWh können in sechs Stunden komplett an der Steckdose aufgeladen werden. Der in Zusamenarbeit mit Mitsubishi entwickelte C-ZERO verfügt über vier Sitzplätze und ein Kofferraumvolumen von 166 Liter. Dazu gibts auch noch ESP, sechs Airbags und Klimaanlage serienmäßig. Der C-ZERO ist ab Ende dieses Jahres auch in Österreich verfügbar und ab 466,- € im Monat zu leasen.

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Seat setzt auf TSI 

Nach dem Diesel-Boom des letzten Jahrzehnts setzt Seat nun auf eine konsequente Verbesserung des Benzinantriebs. TSI heisst das Schlagwort und meint Dowensizing bei Motoren gepaart mit dem Einsatz von Benzindirekteinspritzung und Turboaufladung. Erreicht wird dadurch eine höhere Effizenz des Motors bei kleinerem Hubraum. Durch eine Drehmomentsteigerung kann in niedrigeren Gängen gefahren werden was auch zu weniger Verbrauch führt. Derzeit git es den TSI in drei Varianten von 105 PS bis 150 PS. Der stärkste Vertreter findet auch Verwendung im neuen Alhambra (Bild). Die Seat Benzin-Flotte hat in Österreich schon einen Verkaufsanteil von über 50 Prozent.

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"BlueOne" von Hyundai 

Auch Hyundai springt nun auf den Elektro-Zug auf und stellte in der koreanischen Hauptstadt Seoul den "BlueOne" (Bild) vor, ein Elektromobil auf Basis des i10 vor. Ein Permanent Magnet Synchronmotor mit 61 kW, Lithium Ionen Polymer Batterien mit 16,4 kWh und EV Steuerkomponenten ersetzen den Benzinmotor. Die Reichweite soll bei 140 km, die Höchstgeschwindigkeit bei 130 km/h liegen. Produktionsstart ist Oktober dieses Jahres. Ob und wann der "BlueOne" auch seinen Weg nach Europa findet steht noch nicht fest.


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Fiat 500 TwinAir 

Drei Jahre nach seiner Markteinführung präsentiert Fiat auf dem Pariser Autosalon mit dem TwinAir einen völlig neuen, sparsamen Benzinmotor für den Fiat 500. Der Zweizylinder-Turbo leistet mit einem Hubraum von 900 ccm 85 PS und weist mit 92 g/km die weltweit besten CO2-Emissionswerte für Benzin-Triebwerke auf. Der neue Motor wird sowohl in der Limousine (Bild) als auch im Cabrio angeboten. Zu dem niedrigen Benzinverbrauch tragen auch eine Start/Stop-System bei sowie ein auf Knopfdruck wählbarer ECO-Modus, der Motorleistung und Drehzahl, beispielsweise für den Stadtbetrieb, reduziert.

www.fiat.at

Elektromobil zu kaufen 

Ab sofort ist mit dem Mitsubishi i-MiEV (Bild) das erste serienmäßige Elektromobil eines Großherstellers in Österreich käuflich zu erwerben. Allerdings ist der Stromer vorläufig nur für Firmenkunden zu erwerben. Ab 35.900 Euro oder einer monatlichen Leasingrate von 499 Euro erhält man das viertürige Fahrzeug mit vier Sitzen, 216 Liter Kofferraumvolumen und einem Permanent Magnet Synchron-Elektromotor mit 67 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 180 Nm.  Die Recihweite soll 150 Kilometer betragen, die Höchstgeschwindigkeit bei 130 km/h liegen. Aufgeladen wird der i-MiV an der Steckdose.

www.mitsubishi.at


Peugeot mit Dieselhybrid

Peugeot bringt als erster Hersteller weltweit einen Diesel-Vollhybrid auf den Markt. Vorgestellt wird der Peugeot 3008 Hybrid4 auf dem Pariser Autosalon, zu haben ist er ab dem Frühjahr 2011. Der 3008 Hybrid4 kombiniert einen 163-PS-Diesel mit einem 37-PS-Elektromotor (Verbrauch 3,8 Liter). Die Kraft wird mittels Allrad auf die Straße übertragen.

www.peugeot.at


Honda Jazz als Hybrid 

Honda erweitert seine Hybrid-Baureihe auch in das B-Segment. Auf dem Autosalon in Paris feiert der Jazz Hybrid seine Premiere. Der IMA-Parallel-Hybridmotor und das Steuerungssystem, die Kernelemente des Jazz Hybridantriebs, versehen bereits in den Modellen Insight und CR-Z Hybrid ihren Dienst. Geplanter Verkaufsstart in Österreich ist im Frühjahr 2011.

www.honda.at


Österreichs CO2-Sparer 

Neun Neufahrzeuge sind am österreichischen Markt derzeit erhältlich deren CO2-Ausstoß nach Werksangaben unter 100 g/km liegt. Spitzenreiter im sparsamen CO2-Ausstoß ist der Smart cdi mit lediglich 86 g/km gefolgt vom Seat Ibiza ecomotive TDI und dem Toyota Auris Hybrid mit jeweils 89 g/km.

Die Rangliste:
1. Smart cdi                              54 PS                 86 g/km CO2
2. Seat Ibiza ecomotive TDI     75 PS                 89 g/km CO2
2. Toyota Auris Hybrid              75 PS                 89 g/km CO2
3. Toyota Prius                         99 PS                 92 g/km CO2
4.Opel Corsa ecoflex 1,3         75 PS                 95 g/km CO2
5. Ford Fiest econetic 1,6        98 PS                 98 g/km CO2
6. Volvo C30 DRIVe               115 PS                 99 g/km CO2
    Volvo S30 DRIVe               115 PS                 99 g/km CO2
    Volvo V30 DRIVe               115 PS                 99 g/km CO2
    Citroen C3                           92 PS                 99 g/km CO2
    Peugeot 207                        92 PS                 99 g/km CO2
    Toyota IQ Benzin                 65 PS                 99 g/km CO2
           


Neuer Sparrekord

Nissan hat einen neuen 1,2-Liter-Benzinmotor entwickelt, das Triebwerk soll im  Micra (Bild) zum Einsatz kommen. Dabei soll die Leistungsausbeute eines 1,5-Liter-Motors mit der CO2-Emission von lediglich 95 g/km kombiniert werden. Nissan will damit den geringsten Kraftstoffverbrauch eines serienmäßigen Benzin-Pkw erreichen. Der neue Dreizylinder arbeitet mit Kompressoraufladung und wird in der ersten Jahreshälfte 2011 auf den europäischen Märkten eingeführt.

www.nissan.at


Sportlich sparsam  

Sparsam muss nicht gleichzeitig spassarm sein. Honda bringt dazu den Beweis mit dem neuen CR-Z. Der Nachfolger des legendären CRX Sportcoupes ist das erste serienmäßig Hybrid-Coupe. Unter des Haube des Japaners steckt größenteils die Technik des Insight. Ein 1,5 Liter großer Vierzylinder und ein Elektromotor sorgen für eine Systemleistung von 124 PS. Beim Verbrauch verspricht Honda fünf Liter auf 100 Kilometer. Spitze 200 km/h, Preis: 22.200,- €. 

www.honda.at


Sinkende CO2 Bilanz

Der durchschnittliche CO2 - Ausstoß bei Neuwagen ist im Vorjahr um 7 g/km gesunken. Das zeigen Berechnungen vom Umweltbundesamt und dem ÖAMTC. Damit setzt sich ein Trend der letzten Jahre fort. Aus der Zulassungsstatistik wird klar, dass die österreichischen Autokäufer verstärkt zu sparsameren Kleinwagen greifen. Die EU-weiten Vorgaben liegen allerdings noch ein Stück unter den derzeitigen Zahlen. So soll 2012 im Schnitt ein Ausstoss von 130 g/km und 2020 nur mehr 95 g/km CO2 erreicht werden.

Durchschnittlicher CO2-Ausstoss (g/km)

Jahr               Benzin             Diesel               Gesamt
2006               163                   164                    163,6
2007               161                   164                    162,8
2008               155                   160                    157,7
2009               148                   153                    150,3




Denzel Umweltberatung 

Das Autohaus Denzel setzt auf Umweltberatung. Im Megadenzel-Shop in Wien Erdberg gibt es ab sofort unter dem Motto "Denzel Green Drive" ein Beratungszentrum für umweltfreundliche Mobilität. Dort erfahren Umweltbewusste Autofahrer alles über Erdgas-, Elektro-, und Bioethanolautos, über CO2-sparende Technologien der Denzel-Automarken bis hin zum CarSharing aus dem Hause Denzel. 

www.denzelgreendrive.at


"Opel goes Hybrid" 

Einen eigenen Zugang zum Thema Hybrid bietet Opel seine Kunden an: Wer sich bis 28. Februar für einen Opel-Neuwagen entscheidet erhält mit dem eco-Paket "serienmäßig" auch eine ÖBB-Vorteilskarte sowie einen 100 Euro Ermäßigungs-gutschein für ein KTM-Fahrrad. Nachhaltige Mobilität und umweltbewusste Nutzung der verschiedenen Verkehrssysteme ist das Ziel der Kooperation zwischen Opel, der ÖBB und dem österreichischen Fahrradhersteller KTM. Zum Jubiläum "111 Jahre Opel Automobile" wird Opel zusammen mit KTM übrigens ein spezielles Elektro-Bike auf den Markt bringen.


www. opel.at



Vienna Autoshow 2010




CO2-Malus wurde verschärft

Mit 1. Jänner dieses Jahres wurde der NoVa-Malus für erhöhte CO2 Emissionen bei Neufahrzeugen verschärft. Der CO2-Grenzwert beim Malus der NoVa-Berechnung wird gesenkt. Bisher bezahlte man für jedes Gramm CO2, das die Marke von 180g/km überstieg, einen Malus von je 25 Euro. Diese Grenze wurde mit 1. Jänner von 180g auf 160 g/km gesenkt.



Sparsamere Palette 

Seat will seine Fahrzeugpalette in Zukunft noch sparsamer machen. Nach der Einführung der ecomotiv-Modelle von Leon und Ibiza (Bild)  werden nun auch Leon, Altea und Altea XL mit einer Start-Stopp-Atuomatik ausgerüstet. Dies Technik schaltet den Motor bei Stillstand, beispielsweise vor einer roten Ampel ab, um ihn bei Kupplungsbetätigung sofort wieder zu starten.

www.seat.at




Emissionsfrei im Alltag 

Als erste europäische Automobilhersteller wollen Smart und Mercedes-Benz jetzt mit  alltagstauglichen Fahrzeugen ins Zeitalter der Elektromobilität starten. Der neue Smart "fortwo electric drive" (links im Bild) will die Pionierrolle bei den batterie-elektrischen Fahrzeugen übernehmen. Die Reichweite von bis zu 135 Kilometern ermöglicht emissionsfreies Fahren im urbanen Umfeld. Als Ergänzung dazu sieht Mercedes die B-Klasse "F-CELL" (rechts). Als Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle verbindet sie lokal emissionsfreies Fahren mit dem Vorteil einer größeren Reichweite von bis zu 400 Kilometern und eignet sich so auch für längere Distanzen.
Der Zweisitzer wird zunächst in sechs europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada im Rahmen eines Leasing- beziehungsweise Mietmodells an ausgewählte Kunden ausgeliefert. Ab 2012 wird er  in Großserie produziert und normal im Handel verfügbar sein.
Auch die B-Klasse "F-CELL" wird in einer Kleinserie bereits montiert. Im kommenden Jahr werden die ersten der rund 200 Fahrzeuge in Europa und den USA ausgeliefert.


www.mercedes.at



ion "Zero Emissions"

Peugeot präsentiert mit dem ion ein neues Elektromobil. Seine Leistung von 64 PS und seineReichweite von 130 Kilometern wird dank Lithium-Ionen-Batterien erreicht. Sie lassen sich in nur 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen. Eine Komplettladung benötigt rund sechs Stunden. Der ion verfügt über 4 Türen, 4 Sitze, eine Länge von 3,48 und einen Wendekreis von 4,5 m. Ende 2010 will Peugeot als einer der ersten Hersteller mit diesem Voll-Elektrowagen in Europa auf den Markt kommen.

www.peugeot.at


Neue DRIVe-Modelle

Volvo erweitert seine Ökoflotte. Neben den bisherigen DRIVe-Modellen C30, S40 und V50 kommen weitere Versionen hinzu. S80 und V70 mit jeweils 129 g/km CO2-Ausstoß. XC 60 und XC 70 (Bild) mit Frontantrieb mit bis zu 159 g/km CO2. Dazu erhalten die bisherigen DRIVe-Modelle C30, S40 und V50 eine Start-Stop-Motor-Automatik mit deren Hilfe der Verbrauch und damit der CO2 Ausstoß weiter gesenkt werden kann (auf bis zu 104 g/km). Alle  Fahrzeuge  verfügen unter anderem über  ein  modifiziertes Motormanagement, optimierte Kühlluftführung mit teilabgedecktem  Frontgrill, eine längere Getriebeübersetzung, Leichtlauf-Getriebeöl, rollwiderstandsarme Reifen, Windabweiser vor den Vorderrädern sowie eine Schaltpunktanzeige.

www.volvocars.at




VW Polo in Neuauflage 

VW bringt den neuen Polo nach Österreich. Äußerlich und Innerlich ist der Kleinwagen auf Golf II Niveau gewachsen. Auch im Fahrverhalten und Anmutung will der neuen Polo seinem größeren Bruder ähneln. Der Kleinwagenmarkt ist in Österreich auf einem stabilen hohen Niveau und hat sich von 25,8 % auf 27,6 % Marktanteil in den letzten fünf Jahren entwickelt. Die umweltfreundlichste Version ist der 1,6 TDI mit 75 PS und 109 g/km CO2-Ausstoss. Bluemotion-Versionen vom neuen Polo sollen zum Jahreswechsel folgen.

www.volkswagen.at


Toyota Prius die 3. 

Toyota bringt die dritte Auflage des Hybridautos Prius ab sofort nach Österreich. Äußerlich erinnert die aerodynamische Karosserie an die Designstudie ECO-ICON. Dazu wurde der Hybridstrang der 2. Generation weiterentwickelt. Statt des 1,5 Liter Motor, arbeitet nun ein 1,8 Liter Benzinmotor mit 99 PS Leistung in dem Vollhybrid-Fahrzeug. Die Gesamtleistung, inklusive Elektromotor konnte von 113 PS auf 136 PS gesteigert, der Verbrauch auf 3,9 Liter/100 Kilometer gesenkt werden. Damit läge der CO2-Ausstoß bei 89 g/km. Der neue Prius lässt sich auf Knopfdruck auch bis zu zwei Kilometer lang rein elektrisch fahren. Preis ab 26.340,- €

www.toyota.at



Hyundai i30 mit Start-Stopp-Automatik




www.hyundai.at


Auch Ford lässt sparen - mit Econetic



www.ford.at


Mitsubishi präsentiert MiEV-Elektroauto

www.mitsubishi.at


Bald auch Elektroautos zu mieten   

Nissan und Europcar wollen die Einführung von Elektrofahrzeugen (EV = Electric Vehicle) fördern. Bereits ab 2010 sollen der japanische Automobilhersteller und der europäische Autovermieter mit der Vermietung umweltschonender "Stromer" beginnen. Die Kooperation sieht die Förderung emissionsfreier Mobilität weltweit vor. Europcar wird die ersten EV´s zunächst in Frankreich, Deutschland, Belgien, Spanien, Italien, Portugal, Großbritannien, Australien und Neuseeland einsetzen und das Angebot dann stufenweise auf andere Länder ausweiten.



Auch Audi spart  

Bis zum Jahr 2012 will Audi den Verbrauch seiner Modellpalette um 20 Prozent senken. Dazu beitragen sollen Technologien des "modluaren Effizienzbaukastens". Zwei neue Teile dieses Baukastens sind ein Start-Stop-System sowie ein Bordcomputer mit Effizienzprogramm, die beide ab sofort in den modellen verfügbar sind. Sie ergänzen das Rekuperationssystem, das in vielen Modellen bereits angeboten wird und das beim Bremsen Energie für das Bordnetz wieder zurückgewinnt.
Das Start-Stop-System schaltet den Motor bei Stillstand ab und ist vor allem im Stadtverkehr effizient. Der neue Bordcomputer ist eine Erweiterung des Fahrerinformationssystems und gibt dem Fahrer Empfehlungen für effizienteres Fahren (Siehe Bild). Der Effizienzbaukasten wird quer über die Modellrange erhältlich sein.

www.audi.at


Die Elektro-Zukunft 

Mit dem Kangoo be bop ZE (=Zero Emission/ Bild oben) gibt Renault einen Ausblick auf die, in naher Zukunft geplante Einführung von Serienfahrzeugen mit Elektroantrieb. Der Elektromotor der weiter entwickelten Studie leistet 60 PS bei. Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 15 kWh und soll zum Marktstart im Jahr 2011 eine Reichweite von 160 Kilometer ermöglichen.  Per integriertem Kabelanschluss kann die Batterie im Schnellladeverfahren innerhalb von 30 Minuten bis zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden. Eine vollständige Ladung im Standardmodus ist über Nacht zu erledigen.

www.renault.at


FCX ist "World Green Car" 

Als umweltfreundlichstes Autos der Welt wurde das Brennstoffzellenfahrzeug FCX Clarity von Honda bei der New York International Auto Show ausgeziechnet. Bereits zum zweiten mal nach dem Civic Hybrid im Jahr 2006 konnte Honda diese Auszeichnung erringen. Der FCX Clarity ist eine wasserstoff-betriebene Limousine mit einer Recihweite von rund 430 Kilometer, einem äquivalanten Verbrauch von 3,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer sowie Null Emissionen. Seit 2008 fährt der FCX Clarity in Kleinserien-Leasing in Japan und in Kalifornien. Ob und wann der FCX auch in Europa eingeführt wird steht noch nicht fest.

www.honda.at



Insight, der günstigste Hybrid

Über 300.000 Hybridautos hat Honda in den letzten 10 Jahren bereits weltweit verkauft. Am 17. April kommt der neue Insight auch in Österreich auf den Markt. Der Wagen ist auf fast 4,40 Meter gewachsen und bietet Platz für fünf Personen und 408 l Gepäck. Als Antrieb dienen auch im neuen Insight ein 88-PS-Benziner, der von einem 14-PS-Elektromotor vor allem beim Beschleunigen unterstützt wird. Der Parallel-Hybrid soll im Schnitt nur mehr 4,4 Liter Sprit verbrauchen und damit einen CO2 Ausstoss von 101 g/km aufweisen. Stolz ist Honda darauf mit dem Insight das günstigste Hybrid-Fahrzeug in Österreich anzubieten. Der Preis startet bei 19.990,- €. Dazu gibt es auch noch eine achtjährige Garantie auf alle Hybridteile einschließlich der Batterie. 

www.honda.at



Sparsamerer Freelander 

Als erstes Geländefahrzeug bietet Land Rover den Freelander TD4 mit einer Start-Stop-Automatik an. Wie bei etlichen Personenwagen schon üblich schaltet sich der Motor bei völligem Stillstand des Fahrzeuges automatisch ab. Bei Betätigung des Kupplungspedales startet der Motor wieder. Damit soll der Durchschnittsverbrauch des Freelanders TD4 von 7,5 auf 6,7 Liter gesenkt werden, wodurch sich der CO2-Ausstoss um acht Prozent verringert. Den Freelander TD4_e gibt es mit 152 PS ab 29.900,- €.

www.landrover.at



92% für Umstieg auf Umweltauto 

Bei einer Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 1.250 deutschen Autofahrern können sich 92,4 Prozent einen Umstieg auf ein Auto mit alternativer Antriebstechnik grundsätzlich vorstellen. Die favorisierte Technik ist der Gasantrieb (43,8 Prozent), gefolgt von den Hybridfahrzeugen (36,8 Prozent), den Elektroautos (22,0 Prozent) sowie den Biodiesel/Ethanol-Antrieb (12,5 Prozent).                                                                                                             Die meisten Autofahrer würden bei solch einem Umwletauto auch Nachteile in Kauf nehmen. Am ehesten wird die geringere Fahrleistung (61,5 Prozent) und eine geringere Reichweite (40,6 Prozent) akzeptiert, mit einem dünneren Tankstellennetz können sich 37,3 Prozent abfinden. 17,7 Prozent der Befragten würden allerdings keine Nachteile akzeptieren. Zwei von drei Autofahrern würden bei einem Umweltauto auch einen höheren Anschaffungspreis akzeptieren, wenn das Fahrzeug durch Fördermittel oder niedrige Betriebskosten attraktiv gemacht wird.                                                                                                                 Viele Autofahrer (71,1 Prozent) orten in punkto Umweltauto noch ein erhebliches Informationsdefizit. Bei den Frauen fühlen sich nur 19,3 Prozent über Alternativautos ausreichend informiert.

www.glocalist.com



Volvo mit DRIVe-Palette 

Volvo bringt die neuen DRIVe  - Modelle, die Bestwerte bei Verbrauch und Emissionen erzielen sollen. So erreichen die mit Start-/Stopfunktion ausgerüsteten 1,6D DRIVe-Modelle C30, S40 und V50 Werte von nur 3,9 l/100km bis 4,0 l/100 km (sind 104 g/km bis 107 g/km CO2-Ausstoß). Erstmals werden auch Volvo V70, S80, XC60 und XC70 als DRIVe-Varianten angeboten. Hier liegen die Verbrauchs- und Emissionswerte bei 4,9 l/100 km oder 129 g/km. Die DRIVe-Versionen der Modelle XC60 und XC70 sind mit Frontantrieb und einem neuen 2,4D-Fünfzylinder-Dieselmotor mit 175 PS ausgerüstet. Dabei liegen die Werte bei 6,0 l/100 km sowie 159 g/km. Die Modelle werden ab Mitte 2009 erhältlich sein.

www.volvocars.at


Fiat mit PUR-O2-Modellen

PUR-O2 nennt Fiat seine besonders umweltfreundlichen Fahrzeuge. Bei den, mit diesem Label gekennzeichneten Autos verringern Maßnahmen wie ein Motor-Start-Stop-System, rollwiderstandsarme Bereifung, aerodynamische Fahrwerksverbesserungen, Getriebeabstufungen mit optimierter Übersetzung oder Eingriffe in das Motormanagement den CO2 Ausstosses um bis zu 10 Prozent. Angeboten werden Fiat 500, Bravo und Croma mit dem PUR-O2 Label. Spitzenreiter dieser Palette ist der Fiat 500, der in Verbindung mit dem Dualogic Getriebe lediglich 110 g/km CO2 ausstösst.

www. fiat.at




Toyotas Elektrozukunft 

Am Automobilsalon in Detroit präsentierte Toyota die Elektrostudie FT-EV (Bild) als Vorreiter für ein Elektroauto, das 2012 auf den Markt kommen soll. Das so- genannte BEV (battery-electric-vehicle = Batterie-Elektro-Fahrzeug) wird für Stadtbewohner und Berufspendler in urbanen Gegenden konzipiert, die mit ihrem Fahrzeug am Tag durchschnittlich bis zu 80 Kilometer zurücklegen. Der FT-EV basiert auf dem kürzlich von Toyota vorgestellten Kleinstwagen iQ.

www.toyota.at




BlueZERO Konzept von Mercedes  

Mit dem seriennahen Concept BlueZERO will Mercedes-Benz den Weg in eine umweltverträgliche Elektromobilität zeigen. Das modulare Konzept ermöglicht auf Basis einer Fahrzeug-Architektur drei Modelle mit unterschiedlichen Antriebskonfigurationen:

den BlueZERO E-CELL mit batterie-elektrischem Antrieb und einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 200 Kilometer,
den BlueZERO F-CELL mit Brennstoffzelle, der eine elektrische Reichweite von deutlich über 400 Kilometer erzielt,
und den BlueZERO E-CELL PLUS mit Elektroantrieb und zusätzlichem Verbrennungsmotor als Stromgenerator. Diese Version erzielt eine Gesamtreichweite von bis zu 600 Kilometer und fährt rein elektrisch bis zu 100 Kilometer weit.


www.mercedes.at


"Klimakatastrophe nicht haltbar"   

Der deutsche Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne (Bild), ehemaliger „Wetterfrosch“ des ZDF, wendet sich in einem deutlichen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordert sie zu einem Gespräch unter Fachleuten auf. Seine Botschaft: die "Klimakatastrophe" und deren angebliche Ursache, das CO2 seien eine fachlich und sachlich unhaltbare These. Dieses Vokabel verbreite diffuse Weltuntergangsängste. Den angeblichen Treibhauseffekt lehnt Thüne klar als eine raffinierte wissenschaftliche Lüge ab. Die Erde strahle sehr wohl Energie und Wärme ins All ab, und eine klare Nacht führe sofort zu einer sehr merklichen Abkühlung der sonnenabgewandten Erdseite.

"Sehr geehrte Frau Merkel, dies alles wissen Sie und verfolgen dennoch die so genannte Klimaschutzpolitik. Sie fordern den Menschen Opfer ab, obwohl der Mensch das Klima gar nicht ändern kann!", so Wolfgang Thüne, der die Bundeskanzlerin auffordert, sich mit Meteorologen zu dem Thema "Klima" zusammenzusetzen und dabei auch seine Mitarbeit anbietet.

www.secret.tv


   

Mercedes S 400 mit BlueHybrid 

Mit dem S 400 BlueHybrid bringt Mercedes-Benz im Sommer 2009 sein erstes Pkw-Modell mit Hybridantrieb auf den Markt. Die Kombination aus dem weiterentwickelten V6-Benzinmotor mit einem speziell entwickelten Hybridmodul soll den S 400 BlueHYBRID zur weltweit sparsamsten Luxuslimousine mit Ottomotor machen. Der Benzinverbrauch beträgt laut Herstellerangaben lediglich 7,9 Liter pro 100 Kilometer. Das ergibt einen CO2-Ausstoß von nur 190 Gramm pro Kilometer. Der 3,5-Liter-Benzinmotor entwickelt 279 PS, der Elektromotor 20 PS sowie ein Startdrehmoment von 160 Nm. Die kombinierte Leistung beträgt somit 299 PS, das kombinierte maximale Drehmoment 385 Newtonmeter.

www.mercedes.at


Wer schummelt nicht? 

 Das deutsche Fachblatt Autobild überprüfte die Verbrauchsangaben der Hersteller von neun verschiedenen 5-Liter-Autos. Das Ergebnis: Die ehrlichen, allen voran der Peugeot 308 HDi 110 SW (Bild) mit einer tatsächlichen Abweichung von 0,2 Liter von dem angegebenen Verbrauchswert, vor dem Mercedes 170 NGT und dem VW Golf 1,9 TDI. Als Schönfärber stellten sich der Audi A3 TDIe, der Fiat 500 1,3 Multijet sowie der Toyota Prius heraus. Als Schummler ortete die Autobild den Mini Cooper D Clubman, den Smart Fortwo Coupé sowie das BMW 320d Coupé mit Verbrauchsabweichungen von bis zu 39 Prozent vom im Katalog versprochenen Wert.

www.autobild.de


Horx: Warnung vor Ökofaschismus  

Ein strenger Staat, mehr private Bildung und ein neuer Umweltextremismus - das sind laut Zukunftsforscher Matthias Horx drei große Trends des kommenden Jahres. Der Kampf gegen den Klimakollaps werde dabei zur „Weltrettungsreligion“ erhoben, sagte Horx der Nachrichtenagentur AP. „Im Zentrum steht eine apokalyptische Weltvorstellung, die den Einzelnen oder ganze Gesellschaften zum Sünder deklariert“, so Horx.
Die Vision der Klimakatastrophe weise viele Parallelen zu Religionen und Kulten auf, erklärte der Zukunftsforscher. Schon heute müsse Umweltverschmutzung wie eine Sünde gebeichtet und mit Formen behandelt werden, die an den Ablasshandel des Mittelalters erinnerten.
Diese Logik des Sündenablasses werde sich künftig gewaltig ausdehnen. Zudem biete der Klimakollaps einen Lebenssinn: Energiesparen und Kohlendioxid-Vermeidung würden zu einer Art Ritual, das wie in vielen Religionen den Alltag strukturiere.
„In den nächsten Jahren werden wir erleben, wie im Namen des Klimas immer mehr Verhaltensnormen entstehen, das kann bis an den Rand eines Ökofaschismus gehen“, so Horx


www.zukunftsinstitut.de

Foto: Klaus Vyhnalek


Wer verursacht die Klimaerwärmung?

Ist die laufende Klimaerwärmung doch nicht so sehr vom Menschen abhängig wie gedacht? Der Umweltforscher Georg Delisle von der deutschen Bundesanstalt für Geowissenschaften in Hannover bezweifelt diesen Zusammenhang. Abgase hätten sicherlich schädliche Wirkung, doch in welchem Umfang tragen sie zum Klima bei? „Eine Reihe von natürlichen Effekten, die unser Klima beeinflussen, werden von uns Wissenschaftlern aber noch nicht wirklich verstanden“, so Delisle. Beispielsweise die Strahlung aus dem Kosmos oder die Sonnenaktivitäten. Ohne Verständnis dieser Einflüsse und ihre Auswirkungen könnten keine aussagekräftigen Klimamodelle erstellt werden. Immerhin hätte es in den letzten 6000 Jahren ständig Klimaschwankungen gegeben, und da wäre die Welt in keiner Weise vom Menschen industrialisiert gewesen.


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